Wissenswertes über Motorenöl

Wissenswertes über Motorenöl

Eine regelmäßige Überprüfung des Öls ist wichtig, um den Motor vor übermäßigem Verschleiß zu schützen.

Warum muss das Öl regelmäßig überprüft werden?

Mit der Zeit baut ein Motorenöl ab. Es verliert nach und nach seine Eigenschaften und kann dem Motor dann keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.

So können beispielsweise kleine Mengen Wasser während der Erwärmung und Abkühlung eines Motors ins Öl gelangen oder Staub und Schmutz können ihn über das Luftansaugsystem verunreinigen. Bei der Reaktion von Kraftstoffkomponenten mit Wasser bilden sich Säuren. Sie werden vom Motorenöl neutralisiert und führen damit zur Ölalterung.

Beim Fahren verstärkt sich die Verunreinigung des Motorenöls. Der Ölfilter fängt im Öl enthaltene Partikel auf, dennoch baut das Öl durch Oxidation oder Verdickung mit der Zeit ab. Dann bietet es keinen ausreichenden Schutz mehr für den Motor.

Das Öl muss gewechselt werden, bevor der Verunreinigungsgrad so hoch ist, dass die Gefahr eines Motorenschadens besteht. Für den Autofahrer ist es schwierig, den Grad der Ölverunreinigung festzustellen. Fahrzeughersteller geben deshalb für die Ölwechselintervalle Empfehlungen, die vom Baujahr, vom Fabrikat und dem Modell abhängen.

Wann sollte der Ölstand überprüft werden?

Idealerweise sollte der Ölstand jede Woche überprüft werden. Das ist die Empfehlung der meisten Fahrzeughersteller. Sinkt die Ölmenge bei einer Fahrleistung bis zu 1500 km von der höchsten zur niedrigsten Markierung auf dem Peilstab, sollte der Motor überprüft werden. Der Ölverbrauch hängt von Fahrzeugmodell und Fahrstil ab.

Überprüfung des Ölstands und Nachfüllen von Öl:

 Benötigte Gegenstände:

  • ein sauberes Tuch oder Lappen
  • eine Flasche Motorenöl (Hier finden Sie das geeignete Öl für Ihr Fahrzeug
  • ein Trichter

Schritt 1 – Parken Sie auf einer ebenen Fläche
Parken Sie das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche, schalten Sie den Motor aus und warten Sie drei bis vier Minuten, dann sollte das Öl in die Ölwanne zurückgeflossen sein.

Schritt 2 – Säubern Sie den Peilstab
Stellen Sie sicher, dass sich der Motor abgekühlt hat. Ziehen Sie den Peilstab heraus und wischen Sie das Öl mit dem Tuch ab. Stecken Sie den Stab dann wieder vorsichtig zurück in die Öffnung.

Schritt 3 – Überprüfen Sie den Ölstand
Ziehen Sie den Peilstab noch einmal heraus und überprüfen Sie den Ölstand. Dieser sollte zwischen der unteren und oberen Markierung liegen. Liegt er näher an der unteren Markierung, sollten Sie Öl nachfüllen.

Schritt 4 – Füllen Sie Öl nach
Müssen Sie Öl nachfüllen, entfernen Sie den Öleinfülldeckel und stecken Sie den Peilstab zurück in die Öffnung. Füllen Sie (ggf. mit einem Trichter) Öl nach und schrauben Sie den Deckel wieder zu.
Warten Sie ca. eine Minute, stecken Sie den Peilstab zurück und überprüfen Sie den Ölstand erneut. Wiederholen Sie diesen Vorgang gegebenenfalls bis sich der Ölstand auf dem Peilstab in der Mitte zwischen Minimum und Maximum befindet.

Die Überprüfung und das Nachfüllen des Motorenöls tragen maßgeblich zum Schutz vor übermäßigem Motorenverschleiß und Motorenschäden bei. Doch das Wichtigste, um Ihr Fahrzeug im bestmöglichen Zustand zu erhalten, ist ein regelmäßiger Wechsel des Motorenöls und des Ölfilters.